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2012-02-25

 

Erneut drastische Einschnitte bei der Solarförderung

Schon zum 9. März soll es eine weitere, drastische Kürzung der Fotovoltaik-Einspeisetarife geben. Dabei sind nur noch drei Anlagenklassen vorgesehen:

1) Fotovoltaik-Anlagen bis 10 kW Leistung: Vergütung 19,5 Cent/kWh .
2) Anlagen bis 1000 kW Leistung: Vergütung 16,5 Cent kWh.
3) Anlagen ab einem und bis zehn Megawatt Leistung: Vergütung 13,5 Cent je kWh.

Freiflächenanlagen über zehn Megawatt bekommen keine Vergütung mehr.

Übergangsfrist: Freiflächenanlagen mit mehr als zehn Megawatt Leistung, die einen Bebauungsplan bis zum 9. März vorweisen könnten, noch bis Ende Juni 2012 realisiert werden können und eine Einspeisevergütung erhalten. Für alle anderen Anlagen komme die Umstellung zum 9. März.

Außerdem ist geplant, ein Marktintegrationsmodell neu in das EEG aufzunehmen. Danach sollen künftig nur noch 85 Prozent des Stroms aus Dachanlagen mit einer Einspeisevergütung versehen werden. Bei großen Fotovoltaik-Anlagen sind es 90 Prozent. Der restliche Solarstrom soll dann von den Betreibern selbst vermarktet werden.

Ab Mai 2012 wird es außerdem monatliche Kürzungen der Einspeisevergütung geben. Sie soll für alle drei neuen Anlagenklassen jeweils 0,15 Cent je Kilowattstunde betragen.

Schließlich soll es eine, auf ein Jahr begrenzte, "Verordnungsermächtigung" geben, die es dem Bundeswirtschaftsministerium erlaubt, im Einvernehmen mit dem Umweltressort bei der Regelung nachzusteuern, z. B. wenn der Zubau deutlich über oder unter dem gewünschten Korridor von 2500 bis 3500 Megawatt liegt.

Der Gesetzentwurf für die EEG-Novelle geht als Formulierungshilfe ins Kabinett. Anfang März könnten dann die Fraktionen des Bundestages über die EEG-Novelle beraten. Von einer zügigen Entscheidung ist auszugehen. Eine Zustimmung des Bundesrates ist in diesem Falle nicht erforderlich.

2012-01-07

 

Die Solarstromvergütung sinkt, doch Fotovoltaikanlagen lassen sich immer noch rentabel betreiben

Die Vergütung von Solarstrom wird für neue Anlagen in 2012 um 15 Prozent sinken. Damit produzieren kleine Anlagen erstmals zu Kosten, die etwa den gegenwärtigen Strompreisen entsprechen. Dennoch lohnt sich die Investition in die Solarenergie auch weiterhin. Selbst bei Preisen, zu denen die Anlagen bereits gegenwärtig erhältlich sind, liegen die möglichen Renditen in der Größenordnung von 10 Prozent.

(Quelle: Photon).

2011-11-10

 

Neue Hilfe für den Energieverbraucher: Die "Schlichtungsstelle Energie"

Eine der rechtlichen Grundlagen für die Energieversorgung der Bundesrepublik Deutschland ist das Energiewirtschaftsgesetz. Seit dem 04. August 2011 ist dort in den §§ 111a und b das Recht von Verbrauchern geregelt, sich dann an die Schlichtungsstelle wenden zu können, wenn die Beschwerde bei dem Energieversorgungsunternehmen (EVU) erfolglos war.

Die Rechtsbeziehung zwischen Verbraucher und EVU ergibt sich in erster Linie aus dem mit dem EVU geschlossenen Vertrag. Daneben sind das Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), die Stromgrundversorgungsverordnung (StromGVV), die Gasgrundversorgungsverordnung (GasGVV), die Niederspannungsanschlussverordnung (NAV), die Niederdruckanschlussverordnung (NDAV) und natürlich die Bestimmungen des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) bedeutsam.

Seit dem 1. 11. 2011 finden Strom- und Gaskunden im Streit um die Energiepreise Hilfe bei der "Schlichtungsstelle Energie e.V." in Berlin (www.schlichtungsstelle-energie.de) . Der Ombudsmann, derzeit Herr Dr. Dieter Wolst, vermittelt zwischen Versorgungsunternehmen und Kunden.

Bislang mussten sich Energiekunden bei Ärger rund um eine Energiepreiserhöhung oder beim Anbieterwechsel direkt mit dem Energieunternehmen auseinandersetzen. Sie konnten den Streitfall der Bundesnetzagentur melden und, als ultima ratio, den Gerichtsweg beschreiten. Jetzt gibt es einen neutralen Vermittler zwischen Energiekonzernen und Verbrauchern: die neu eingerichtete Schlichtungsstelle Energie e.V. Seit dem 1. 11. 2011 will ein unabhängiges Gremium langwierige und teuere Verfahren möglichst überflüssig machen.

Getragen wird die Schlichtungsstelle Energie e. V. vom Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem Verband kommunaler Unternehmen (VKU) und dem Bundesverband neuer Energieanbieter (bne).

Aufgabe der Schlichtungsstelle ist es, eine außergerichtliche Einigung ermöglichen. Nach dem erfolglosen Versuch einer Einigung mit dem Energieversorger können sich Betroffene also unmittelbar an die Schlichtungsstelle wenden. Das Verfahren ist für die Verbraucher kostenlos. Es soll nicht länger als drei Monate dauern.

Quelle: Geldtipps ; Schlichtungsstelle Energie e.V.

2011-09-29

 

Wenn nicht jetzt - wann dann?

Wer beabsichtigt, eine Fotovoltaikanlage zu bauen, sollte sich jetzt beeilen. Das Erneuerbare Energien Gesetz EEG ist erneut novelliert worden. Damit sind drastische Absenkunken der sogenannten Einspeisevergütungen verbunden. Die greifen zum 1. Januar 2012.

Zieht man hingegen die aktuellen Systempreise in Deutschland für Fotovoltaikanlagen in Betracht, ermöglichen die zur Zeit noch geltenden Tarife für alle "Neueinsteiger" immer noch hochrentable Renditen im hohen einstelligen, wenn nicht gar im zweistelligen Prozentbereich. Freie Montagekapazitäten und verfügbares Material bieten zudem allerorts zusätzliche Investitionsanreize. Bessere Bedingungen werden auf Sicht so schnell nicht wieder kommen.

2011-08-29

 

Wärme günstig aus der Umwelt

Im Privathaushalt entfallen mehr als 80 % des Energieverbrauchs auf Heizung und Warmwasseraufbereitung. Wer jetzt in ein individuelles Energiekonzept investiert, kann schon im kommenden Winter Energie sparen und Kosten senken. So zum Beispiel durch eine Modernisierung der Heizungsanlage mit einer Wärmepumpe.

Wärmepumpen können bis zu 75 % des Heizwärmebedarfs aus Umweltwärme gewinnen. Die Technologie nutzt Außenluft, Erdreich und Sonnenwärme als Energiequellen.
Bei diesem System werden Heizwärme und Warmwasser durch die Nutzung Erneuerbarer Energien in Form von kostenloser Umweltwärme erzeugt. Denn Wärmepumpen wandeln die im Erdreich, im Grundwasser, oder in der Luft gespeicherte Energie in Heizwärme um. Laut Stiftung Warentest lassen sich mit der Wärmepumpe in gut wärmegedämmten Neubauten bis zu 75 % des Heizwärmebedarfs aus der Umweltwärme gewinnen – doch sie eignen sich auch für die Sanierung. Je nach Systemauslegung, wird der Einbau einer Wärmepumpe durch das Marktanreizprogramm (MAP) der Bundesregierung mit bis zu 2.400 € in Einfamilienhäusern beziehungsweise 11.400 € bei Wärmepumpen mit einer Wärmeleistung von 100 kW gefördert. Mehr Informationen zum Förderprogramm finden sich in der VdZ-Info 12, die unter www.intelligent-heizen.info kostenlos heruntergeladen werden kann.

Quelle: haustechnikdialog.

2011-07-31

 

Über die Tücken des neuen Wärmegesetzes

"Die am 1. Mai in Kraft getretene Novelle des Erneuerbare-Energien-Wärmegesetzes (EEWärmeG) bringt wichtige Änderungen mit sich. Ständig neue Vorschriften und kein Ende in Sicht - Energieberater, Architekten, Fachplaner, Bauherren und Verwalter von Gebäuden müssen die aktuelle Gesetzeslage kennen. Hier den Überblick zu behalten, ist nicht einfach. Denn die Europäische Union (EU) gibt die Richtung vor und die Mitgliedsländer müssen die Vorgaben umsetzen.

Deutschland hat jetzt im Sinne der EU-Richtlinie zur Förderung der Nutzung von Energie aus erneuerbaren Quellen das erste Erneuerbare Energie-Wärmegesetz (EEWärmeG 2009) geändert. Die erneuerte Fassung des EEWärmeG 2011 ist am 1. Mai 2011 in Kraft getreten. Das Gesetz betrifft Energieberater, Architekten, Planer und Anlagenbauer, die sich mit der Technik zum Heizen, Warmwasser und Kühlen in Gebäuden befassen. Im verkündeten Gesetzestext stehen allerdings nur die Änderungen im Vergleich zum Vorgänger-Gesetz und die typische Juristen-Sprache ist für Bauherren und Fachleute nicht so leicht verständlich. Hier hilft die neue kostenfreie Broschüre "EEWärmeG + EnEV: Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz und Energieeinsparverordnung anwenden". Die Autorin und Herausgeberin Melita Tuschinski erläutert das novellierte Gesetz und zeigt, wie Betroffene es anwenden können.

Neues Wärmegesetz verständlich erklärt..

Das Besondere an der Broschüre ist, dass die Autorin sie wie ein Nachschlagewerk aufgebaut hat. So finden Leser schnell bestimmte Paragraphen und erhalten Antworten auf Fragen wie: Was bezweckt das novellierte Wärmegesetz 2011? Was sollten Bauherren jetzt besonders beachten? Was sind öffentliche Gebäude und wie müssen sie erneuerbare Energien vorbildlich nutzen? Fragen aus der Praxis hat Tuschinski ein eigenes Kapitel gewidmet. Hier finden die Leser ausführliche Experten-Antworten auf konkrete Fragen von Fachleuten, wie sie das Wärmegesetz parallel zur Energieverordnung richtig anwenden. Anhand von Checklisten können Fachleute und Auftraggeber prüfen, was sie jeweils beachten sollten. Wer sich für die Finanzierung interessiert findet in der Broschüre Informationen zur staatlichen Förderung. "

Quelle: HaustechnikDialog

Hier kann die Brochüre kostenlos downgeloaded werden:

 

2011-06-18

 

Die Bundesnetzagentur bestätigt eine Nullrunde bei der Solarförderung

Nach den Veröffentlichungen der vergangenen Tage hat auch die Bundesnetzagentur reagiert. Sie bestätigte, dass die Fotovoltaik-Einspeisetarife zum 1. Juli nicht sinken werden. Der Zubau in den ersten fünf Monaten 2011 lag bei etwa 1000 Megawatt.

Uns überrascht das kaum. Wer gewissenhaft den Markt beobachtete, der konnte das vorausahnen. Hektische Mitarbeiter oder Kunden haben wir, gerade in den letzten Wochen, immer wieder mit dem Hinweis zur Besonnheit gemahnt, dass eine zusätzliche Senkung der Einspeisetarife zur Jahresmitte angesichts der geringen Zubauzahlen noch längst keine ausgemachte Sache ist.

Also. Es lohnt sich nach wie vor in Fotovoltaik zu investieren. Und das wird auch sicher, allen zukünftigen Senkungen der Einspeisetarife zum Trotz, noch eine ganze Weile so bleiben.

2011-05-29

 

Erhöhte Fördersätze bis Jahresende 2011

Geld und Energiesparen. Alle, die in diesem Jahr eine Solaranlage installieren, die der Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung dient, können sich über die neuen, erhöhten Fördersätze des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) freuen. Bis zum 30. Dezember 2011 gibt es 120 Euro pro Quadratmeter Kollektorfläche, ab 2012 aber nur noch 90 Euro pro Quadratmeter. Auch der Kesseltauschbonus wird langfristig weitergeführt. Den gewährt das BAFA, wenn zusätzlich zur installierten Solaranlage der alte Heizkessel gegen ein effizientes Brennwertgerät ausgetauscht wird. Der Bonus (Zuschuss) beträgt bis 30. Dezember 2011 satte 600 Euro, ab 2012 dann nur noch 500 Euro.

2011-04-30

 

Preis für Holzpellets im April rückläufig

Auch im Jahr 2011 ist am Pelletmarkt in Deutschland ein für diese Jahreszeit üblicher Preisrückgang festzustellen: Gegenüber dem Vormonat sind Holzpellets mehr als vier Euro pro Tonne günstiger. Wie der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) berichtet, beträgt der Durchschnittspreis für Holzpellets in Deutschland im April 2011 238,15 EUR (bei Abnahme von 6 t), was gegenüber Heizöl einen Preisvorteil von gut 40 Prozent bedeutet. Verbraucher sollten die Gelegenheit zum Auffüllen ihrer Brennstofflager mit den preiswerten Holzpresslingen nutzen.

(Quelle: HaustechnikDialog)

 

2011-03-30

 

Das Bundesumweltministerium verbessert die Förderkonditionen für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien (MAP)

Das gab die Parlamentarische Staatssekretärin Ursula Heinen-Esser bei der Eröffnung der Internationalen Messe ISH 2011 jüngst in Frankfurt/Main bekannt.

Die ISH ist das größte internationale Forum für Bad-, Gebäude-, Energie- und Klimatechnik. Frau Heinen-Esser betonte in ihrer Eröffnungsansprache, dass Fortschritte bei der Wärme- und Kälteversorgung nötig seien, um die im Energiekonzept verankerten Ziele der Bundesregierung zu erreichen.

Die neue Richtlinie ist hier im Internet sowie im elektronischen Bundesanzeiger abrufbar.
(Quelle: Haustechnik Dialog)

2011-02-18

 

Wer modernisiert, der spart bis zu einem Drittel seiner Energiekosten

Nach einer Analyse der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der LBS senkt die Modernisierung der eigenen Immobilie die Energiekosten im Schnitt um jährlich etwa 560 Euro. Maßnahmen im energetischen Bereich können demzufolge zu Einsparungen von ca. 30 Prozent führen.

Ohne Zweifel. Viele Gebäude in Deutschland sind modernisierungsbedürftig, vor allem Ein- und Zweifamilienhäuser. Sie sind schlecht isoliert, die Heizungsanlagen sind veraltet, auch die Fenster sind alt oder undicht. Wie die GfK berichtet, haben in den letzten drei Jahren 20 Prozent der Eigentümer Modernisierungsarbeiten durchgeführt. Weitere 17 Prozent der Eigentümer planen derartige Modernisierungsarbeiten in den kommenden drei Jahren. Rund 43 Prozent dieser Modernisierer wollten dadurch ihre Energiekosten reduzieren eine Verbesserung der Energieeffizienz erreichen. Die Investitionssumme lag bei durchschnittlich knapp 22.000 Euro.

Die Eigenheime waren häufig mehr als dreißig Jahre alt. Bewohner und Käufer solcher Immobilien unterscheiden sich. Bewohner schieben notwendige Arbeiten gerne vor sich her. Käufer von gebrauchten Objekten modernisieren meist direkt vor dem Einzug. Das tun sie zudem vielfach umfassender als die langjährigen Bewohner. Dabei wird recht gezielt auf eine gute Wärmedämmung und moderne Heiztechnik gesetzt, aber auch auf erneuerbare und damit umweltschonende Energie.

Der Erfolg lässt oft nicht lange auf sich warten. Fast jeder, der energetisch modernisiert, stellt bereits nach einem kurzen Zeitraum fest, dass sich seine Energiekosten erheblich reduzieren. Mit seinen Maßnahmen wirkt er damit auch langfristig steigenden Preisentwicklungen entgegen. Natürlich erhöht sich auch der Wohnkomfort, und der Werterhalt des Eigenheims wird maßgeblich unterstützt. Je höher die Kosten solcher Maßnahmen, umso eher werden entsprechende Finanzierungen genutzt.

Sowohl in den Bereichen energetischer Erneuerung (Dämmung, Heizung, Fester etc.) als auch zinsgünstiger und maßgeschneiderter Finanzierungen bietet die Advisor ihren Kunden vielfältige, stets auf Objekt und Kundenwunsch abgestimmte Lösungen aus einer Hand, die gleichermaßen die Umwelt wie auch den Geldbeutel des Immobilienbesitzers nachhaltig schonen.

2011-01-06

 

Top Konditionen in 2011

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2010-12-21

 

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Wiederum neigt sich ein bemerkenswertes Jahr seinem Ende zu. Es hat die vielen Pessimisten, die stets so gerne Weltuntergangsstimmung verbreiten, Lügen gestraft. Nach einer heftigen, wirtschaftlichen Talfahrt geht es jetzt wieder mächtig aufwärts - so mächtig wie schon lange nicht mehr. Und das soll im kommenden Jahr auch noch anhalten. Da wollen wir auch gemeinsam mit Ihnen, unseren Freunden, Kunden und Partnern gerne wieder dabei sein.

Zunächst gilt es aber an dieser Stelle, Ihnen allen einmal mehr herzlichen Dank zu sagen für ein weiteres Jahr guter und fruchtbarer Zusammenarbeit. Es freut uns sehr, dass Sie uns Ihre Aufmerksamkeit geschenkt haben und wir hoffen, dass Sie auch in diesem zu Ende gehenden Jahr mit uns und unserem Service zufrieden waren.

Erfolg, gute Geschäfte, beste Gesundheit, Zufriedenheit mit sich und dem eigenen Umfeld, und geruhsame Festtage, das wünschen wir Ihnen allen auch für das kommende Jahr 2011 ganz herzlich.

ADVISOR® Gesellschaft für Energie und Unternehmensberatung mbH
Brendel - Geschäftsführerin

2010-11-30

 

Neue Preisrunde bei den Energieversorgern eingeläutet

Zum Jahreswechsel stehen bis zu 14 Prozent Preissteigerung bei den Energieversorgern an. Der Süden Deutschlands ist besonders betroffen. Große und kleine Versorger haben insbesondere für den süddeutschen Raum Strompreiserhöhungen von bis zu 14 Prozent zum Jahreswechsel angekündigt. Grundlage der Berechnung: Durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt mit einem Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden im Jahr. Strompreiserhöhungen sind bei über 100 Anbietern zu erwarten
Zum 01. Dezember 2010 und zum 01. Januar 2011 drehen über 100 Versorger an der Preisschraube. Auch in Nordrhein-Westfalen werden dabei die Verbraucher nicht verschont. So müssen Kunden des Kölner Unternehmens RheinEnergie mehr als 11 Prozent Aufschlag im Vergleich zum aktuellen Stromtarif zahlen. Das entspricht bei einem Jahresverbrauch von 5.000 Kilowattstunden rund 122 Euro Mehrkosten.

2010-10-27

 

Deutlicher Preisvorteil für Holzpellets mit Beginn der Heizsaison 2010/2011

Auch zu Beginn der Heizsaison sind Holzpellets in Deutschland ein kostengünstiger Energieträger mit einer bemerkenswerten Preisstabilität, so der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) im Oktober 2010. Bundesweit betgrug der Pelletpreis im Oktober 2010 durchschnittlich 227 EUR/t (inkl. MwSt.). Das entspricht einen Wärmepreis von 4,5 Cent/kWh1. Holzpellets sind aktuell ca. 33% günstiger als Gas und Öl (6,8 Cent/kWh2).

Nach Informationen des DEPV weisen Pellets auch bei der über das Jahr aufgetretenen Preisdifferenz eine deutlich geringere Schwankung auf als andere Energieträger. Zwischen dem niedrigsten und höchsten Pelletpreise liegen im Jahr 2010 15 EUR/t oder umgerechnet 0,3 Cent/kWh.

Bei einer Gesamtbetrachtung dürfen aber die bemerkenswert höheren Anschaffungskosten nicht außer Acht gelassen werden.

2010-09-16

 

Verbraucher in Deutschland können jetzt ENplus-Pellets kaufen

Rechtzeitig zum Beginn der Heizsaison wird mit dem ENplus-Siegel bundesweit ein neues Zertifikat für Holzpellets am Markt vertrieben. Seit August können Verbraucher ENplus-Pellets beziehen. Die sind für ihn mit einem deutlichen Mehrwert verbunden.

Die jeweilige Qualitätsstufe sieht man auf dem ENplus-Logo: Die Klasse A1 zeichnet Premiumpellets aus und kommt für den Verbraucher mit kleinen bis mittleren Anlagen in Frage. Durch ihren niedrigen Aschegehalt sorgt sie für einen reibungslosen Heizungsbetrieb. Pellets der Klasse A2 liegen etwas höher beim Aschegehalt. Sie sind vor allem für größere Anlagen vorgesehen.

Mit dem ENplus-Zeichen wird die neue europäische Produktnorm für Holzpellets (prEN 14961-2) umgesetzt. Zur Lizenznutzung muß der Pelletshandel strenge Anforderungen erfüllen. Mit ENplus-Pellets kann der Verbraucher erstmals sicher sein, dass es bei ihnen auch nach der Produktion durch Transport, Lagerung und Belieferung nicht zu Qualitätseinbußen kommt. ENplus sertzt so einen bislang nicht gekannten Qualitätsmaßstab für Holzpellets.

2010-08-27

 

Hydraulischer Abgleich und richtige Regelung sparen Heizkosten. Kosten rentieren sich schon nach wenigen Jahren. Qualifizierter Fachmann nötig.

So schreibt "Haustechnikdialog" im Internet. Und weiter:

Ein Heizungscheck vor der winterlichen Kälte lohnt sich. „Durch die optimale Einstellung der Heizung lassen sich bis zu 15 Prozent der Heizenergie einsparen“, sagt Claudia Rist vom Landesprogramm Zukunft Altbau des Ministeriums für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Baden-Württemberg. Besonders energiesparend ist der hydraulische Abgleich. Hier stimmt ein Fachmann den Wasserdruck und die einzelnen Komponenten der Heizung aufeinander ab. Auch die Heizungsregelung sollte überprüft werden, etwa ob eine Nachtabsenkung eingestellt ist. Die meist kleinen Investitionen rechnen sich bereits nach wenigen Jahren. Mit dem Programm „Energieeffizient Sanieren“ (Nr. 431) fördert die bundeseigene KfW derartige Maßnahmen.

Guten Rat gibts bei uns, der ADVISOR Gesellschaft für Energie und Unternehmensberatung.

2010-07-29

 

Wieder Förderung für Solarwärme auf Mehrfamilienhäusernmmer

Wenn sie eine Solarwärmeanlage zur reinen Warmwasserbereitung oder zur Heizungsunterstützung installieren lassen erhalten Eigentümer von Mehrfamilienhäusern Fördergelder. Der Bund stellt seit dem 12. Juli 2010 im Rahmen der neuen Förderrichtlinien zur Innovationsförderung des Marktanreizprogramms 180 Euro Förderung pro Quadratmeter Bruttokollektorfläche bereit. Die bislang gesperrten Mittel in Höhe von 115 Millionen Euro sind nun wieder verfügbar. Neue Anträge können jetzt gestellt werden.

Solaranlagen sind förderfähig ab 20 bis 40 Quadratmetern Kollektorfläche auf bestehenden Mehrfamilienhäusern, wenn sich dort mindestens drei Wohneinheiten befinden. Die Wärme muss effektiv der Warmwasserbereitung oder Raumheizung zugeführt werden und bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Die Kollektoren müssen z. B. das europäische Prüfzeichen „Solar Keymark“ tragen. Anlagen mit weniger als 20 Quadratmetern zur Heizungsunterstützung erhalten ebenfalls Fördergelder. Für Anlagen mit mehr als 40 Quadratmetern gewährt die KfW-Förderbank zinsgünstige Kredite. Der Tilgungszuschuss beträgt bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten.

Förderanträge müssen vor Vorhabensbeginn an das Bundesamt für Ausfuhrkontrolle (BAFA) bzw. die KfW-Förderbank gestellt werden. Als Vorhabensbeginn gilt der Vertragsabschluss. Planungsleistungen dürfen bereits vor Antragstellung erbracht werden.

2010-06-25

 

Immer wieder BHKW

Ein Drittel der Energie wird in Deutschland für den Wärmebedarf in Wohngebäuden verbraucht. Die Dringlichkeit des Klimaschutzes, steigendes Umweltbewusstsein und gesetzliche Auflagen fordern erhebliche Verbesserungen der energetischen Qualität bestehender und neuer Gebäude. Mieter beklagen die jährlich steigenden Energiekosten längst als belastende, zweite Miete.

Neben der optimierten Wärmedämmung der Wohnobjekte und dem Anschluss an Fernwärme aus KWK bieten sich kleine bis mittlere Blockheizkraftwerke (BHKW) in Gebäuden für eine ökologische und wirtschaftliche Energieversorgung an. Im Unterschied zu anderen Heizungssystemen haben BHKWs einen Zusatznutzen: die eigene dezentrale Stromerzeugung. Damit wird der Bedarf an Strom aus ineffizienten Großkraftwerken verringert und Mietern und Wohnungseigentümern steht ökologisch erzeugter Strom zur Verfügung, der auch noch kostengünstiger ist.

Diese Entwicklung wird vom Staat unterstützt, indem jede erzeugte Kilowattstunde mit einer Bonuszahlung gefördert wird. Außerdem wurde die Möglichkeit geschaffen, den Strom aus einem BHKW direkt an die einzelnen Wohnungen und sogar an die Nachbarn zu liefern, was die Wirtschaftlichkeit der Anlagen entscheidend verbessern kann. BHKWs rechnen sich jedoch nur dann, wenn beide erzeugten Energieformen, nämlich Wärme und Strom ganzjährig weitestgehend wirtschaftlich genutzt werden können. Zumeist ist das aber nicht der Fall. Die jeweiligen Einsatzbereiche müssen daher stets sorfältig geprüft und auf ein vertretbares Kosten Nutzen Verhältnis abgeklopft werden. Die zunehmende Förderung des selbstverbrauchten Stroms und die ständig steigenden Strompreise lassen jetzt über den Einsatz von BHKWs im privaten und gewerblichen Bereich erneut nachdenken.

2010-05-10

 

In Bayern boomt die Fotovoltaik

40.000 neue Photovoltaik-Anlagen sind nach Angaben des Netzbetreibers binnen vier Monaten in Bayern angemeldet worden. Der Freistaat nimmt bundesweit einen Spitzenplatz ein. Dies könnte sich aber u.a. wegen des Ausschlusses von Fotovoltaik-Anlagen auf Ackerflächen aus der Solarförderung ändern.

Seit 2008 ist die Zahl neuer Fotovoltaik-Anlagen besonders in Bayern drastisch gestiegen. In 2009 hat sich dort die Zahl neu installierter PV Anlagen auf 35.000 mehr als verdoppelt, so der Netzbetreiber Eon Bayern. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres 2010 habe es zudem bereits 25.000 Neuanmeldungen für den Anschluss neuer Fotovoltaik-Anlagen ans Netz gegeben. Wenn dieser Trend anhält, ist in diesem Jahr mit 70.000 neuen PV Anlagen im Freistaat Bayern zu rechnen, heißt es bei Eon Bayern. Momentan sollen täglich 300 Anträge auf Netzanschluss einer Fotovoltaik-Anlage eingehen. Wegen der am 06.05.2010 vom Bundestag verabschiedeten Kürzung der Solarförderung rechnen Experten allerdings in der zweiten Jahreshälfte mit einem Rückgang der Nachfrage.

2010-04-29

 

Stuttgarter Solarforscher holen Weltrekord

Wissenschaftler am Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) haben mit 20,1 Prozent Wirkungsgrad bei Dünnschichtsolarzellen einen neuen Weltbestwert aufgestellt. Die Rekordsolarzelle aus Kupfer-Indium-Gallium-Diselenid, kurz CIGS, wurde im ZSW-Forschungslabor in Stuttgart hergestellt.

Bei dem Rekord handelt es sich nicht nur um einen Rekord für CIGS-Solarzellen, sondern für Solarzellen in Dünnschichttechnik generell. Die Fläche der Weltrekordzelle beträgt 0,5 Quadratzentimeter. Die Solarzelle wurde in einer CIGS-Laborbeschichtungsanlage mit einem modifizierten Simultanverdampfungsprozess hergestellt, der im Prinzip auf Produktionsprozesse aufskalierbar ist. Die Solarzelle, bestehend aus der halbleitenden CIGS-Schicht und den Kontaktschichten, ist insgesamt nur rund vier tausendstel Millimeter dick.

Im Vergleich zu Standardsolarzellen aus kristallinem Silizium spart die Dünnschichtphotovoltaik durch eine mikrometerdünne Beschichtung Material und Kosten. Es gibt drei Variationen der Dünnschichtsolartechnik (amorphes Silizium, Kadmium-Tellurid und CIGS) – den höchsten Wirkungsgrad hat die CIGS-Dünnschichttechnik.

Marktübliche CIGS-Module verfügen derzeit über einen durchschnittlichen Wirkungsgrad von zehn bis zwölf Prozent – ein Modul hat stets einen niedrigeren Wirkungsgrad als eine einzelne Solarzelle.

 

2010-02-14

 

Neue Zubauzahlen in der Fotovoltaik

Mit der Erfassung von Zubauzahlen im Bereich der Solarstrominstallationen ist in Deutschland die Bundesnetzagentur beauftragt. Wie EuPD Research berichtet meldet die Bundesnetzgentur jetzt einen Zubau von 2,3 GW, und zwar für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. November 2009. Anfang März sollen die Daten für Dezember veröffentlicht werden

Für die PV-Branche sind die jährlichen Zubauzahlen ein Gradmesser für die Stärke des heimischen Absatzmarktes und ein Referenzpunkt für die Effektivität politischer Förderinstrumente aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Zu Beginn des Jahres wurden aus diversen Quellen bereits geschätzte Marktzahlen veröffentlicht. Vorläufige Angaben reichten von knapp unter drei Gigawatt (GW) bis über vier GW. Diese vermeintlich hohen Zubauten lösten kurz nach ihrer Veröffentlichung eine neuerliche Diskussion um die Solarförderung aus und führten zur aktuellen Diskussion um die weitere Absenkung der Einspeisetarife. Augenmaß ist daher gefordert. Aktuell entscheiden die politischen Gremien in Berlin über die Vorschläge aus dem Bundesumweltministerium und deren Umsetzung.Investitionen in Fotovoltaik = Solarstromanlagen werden auch weiterhin eine höchst lukrative Sache bleiben.

2009-12-21

 

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Wieder geht ein aufregendes Jahr zu Ende. Vieles hat uns bewegt, überrascht, gefreut oder auch enttäuscht. Das neue Jahr scheint nicht minder spannend zu werden.

Es ist an der Zeit, "Danke" zu sagen. "Danke" für die guten Geschäfte, die wir mit Ihnen und vielen unserer Klienten und Kunden machen durften, "Danke" aber auch für das Vertrauen, dass Sie und viele Klienten, Interessenten, Kunden und Geschäftspartner uns stets entgegen gebracht haben. Nur so ist wirklich gute Beratung und nur so sind sind wirklich gute Geschäfte überhaupt erst möglich. Die "solare" Marktsituation war für uns alle nicht leicht, zumal wir sie, wie viele andere auch, überhaupt nicht beeinflussen konnten. "Danke" auch dafür, dass Sie alle so viel Verständnis aufgebracht haben.

"Frohe Weihnachten und ein wirklich gutes und erfolgreiches Neues Jahr bei bester Gesundheit", das wünschen wir Ihnen allen - unseren Klienten, Kunden, Geschäftspartnern, Beratern, Mitarbeitern, Freunden und Bekannten. "Danke" für die gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns, die auch in 2010 erfolgreich fortsetzen zu dürfen.

2009-11-05

Heizungsmodernisierung rechnet sich und leistet wichtigen Beitrag zum Klimaschutz

Der Austausch von annähernd zwei Millionen veralteten Heizkesseln in deutschen Häusern rechnet sich schon nach wenigen Jahren. Die allgemeine Berichterstattung fokussiert auf Klima- und Ressourcenschutz sowie auf die Kosten, vernachlässigt aber oftmals die hohe Wirtschaftlichkeit von Investitionen in moderne, effiziente Heizungstechnik.

Die ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. beschreibt hierzu einen typischen Modernisierungsfall: Ein 25 Jahre alter Heizkessel verbraucht im Schnitt über ein Drittel mehr Energie als ein moderner Gas-Brennwertkessel. Wird er ausgetauscht, so spart der Eigentümer also rund 30 % ein. Bei den gegenwärtigen Energiepreisen zahlt sich diese Investition bereits nach etwa fünf bis sieben Jahren aus. Die Nutzung von Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung kann den Einspareffekt sogar auf über 50 % steigern.

2009-09-30

 

Die ölbetriebene Wärmepumpe

Höhere Primärenergieeinsparung durch Effizienzsteigerung im Gebäudebereich – mit dieser Zielsetzung wollen Mineralölwirtschaft und Heizgeräteindustrie neue Anwendungstechnologien für flüssige Brennstoffe entwickeln. Die Nutzung von Umweltwärme mit einer ölbetriebenen Wärmepumpe ist eine Zukunftsoption, um den Primärenergiebedarf zu reduzieren. Mit einer solchen Heiztechnologie wären primärenergetische Nutzungsgrade von 120 bis 130 Prozent möglich.

2009-07-30

 

Auch ALDI SÜD fördert die Fotovoltaik

Auf vielen Dächern von ALDI SÜD Logistikzentren und ALDI SÜD Filialen, d.h. von Mönchengladbach bis Donaueschingen und Regenstauf, sind nach eigenen Unternehmensangaben Fotovoltaikanlagen montiert. Tag für Tag wird da die Kraft der Sonne in Strom verwandelt. Diese Art der Energiegewinnung geschieht äußerst umweltfreundlich, weil sie vollkommen geräuschlos und schadstofffrei die natürliche Ressource Sonne nutzt.

Bisher hat ALDI SÜD mehr als 57 Solaranlagen auf Filialdächern, und über 24 Solarstandorte auf Logistikzentren in ganz Mittel- und Süddeutschland. Dies bedeutet eine Flächennutzung von über 729 358 Quadratmeter für Fotovoltaikmodule auf ALDI SÜD Gebäuden. Die Anlagen auf den Logistikzentren nutzen dabei Dachflächen bis zu 48 500 Quadratmetern. Sie vermeiden pro Standort im Durchschnitt 1 Mio. kg an CO2-Emissionen.

Die prognostizierte Einspeisung aller Anlagen pro Jahr soll bei 25,9 Mio. kWh liegen. Das entspricht dem Verbrauch von rund 8 500 Vier-Personen-Haushalten pro Jahr. Die vermiedene CO2-Emission aller Module beträgt dabei geschätzt circa 17,3 Mio. kg im Jahr.

Wenn das keine positive Botschaft für Fotovoltaikanlagen ist?

 

 

2009-06-19

 

Heizöl behauptet sich als preisgünstige Wärmeenergie

Wie das IWO Institut für wirtschaftliche Ölheizung e.V. berichtet behauptet sich Heizöl als vergleichsweise preisgünstiger Wärmeenergieträger. Im Mittel der ersten fünf Monate dieses Jahres war Heizöl bundesdurchschnittlich um rund 60 Prozent billiger zu beziehen als beispielsweise Erdgas. Im Schnitt kostete eine 3000-Liter-Partie Heizöl im Zeitraum von Januar bis Mai 2009 rund 911 Euro weniger als die entsprechende Menge Erdgas (33.540 kWh einschließlich Grundgebühr). Im Jahr 2008 lagen dahingehend die beiden Kontrahenten Heizöl und Erdgas im Gesamtkostenvergleich noch nahezu gleichauf.

2009-05-12

 

Wärme aus Biomasse: In Deutschland stellt Holz knapp 80 Prozent der erneuerbaren Energien

Feste Biomasse in Form von Holz macht heute knapp 80 Prozent der erneuerbaren Energien aus, die in Deutschland zur Wärmeerzeugung eingesetzt werden - so der Geschäftsführer des HKI Industrieverbandes Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V. Die restlichen 20 Prozent verteilen sich auf Pflanzenöl (5,0), Biogas (3,8) und Bio-Abfälle (5,4) sowie die Solar- (4,1) und Geothermie (2,6). Holz wird dabei ganz überwiegend - zu 81 Prozent - von den Privathaushalten genutzt; weitere 16 Prozent benötigt die Industrie, die übrigen drei Prozent kommen in Heizkraftwerken zum Einsatz.

2009-04-30

 

Die moderne Brennwerttechnik kann Heizkosten halbieren

Wie aktuelle Berechnungen im Auftrage des BDH belegen können Heizkosten in Höhe von 30 bis 50 Prozent bei Umstellung der alten Heizungsanlage auf moderne Brennwerttechnik eingespart werden.Wer jetzt seine alte Heizungsanlage auf moderne Brennwerttechnik umstellt, kann seine Heizkosten schon ab dem nächsten Winter merklich auf Dauer deutlich senken. Das belegen aktuelle Berechnungen, die Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz vom Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden im Auftrag des BDH durchgeführt hat.
"Durch den Austausch des alten Kessels gegen einen Brennwertkessel mit Solarunterstützung und Optimierung der Heizanlage kann der Brennstoffbedarf bei einem typischen Einfamilienhaus aus den 1970er Jahren von über 4.200 Litern pro Jahr auf 2.000 Liter Öl bzw. Gas reduziert werden. Selbst bei dem momentan extrem niedrigen Ölpreis heißt das: Jedes Jahr etwa 1.200 Euro weniger Heizkosten. Geht man von einem Preisniveau für Heizöl wie im Jahr 2008 aus, liegt die Ersparnis noch deutlich höher", so Prof. Oschatz.

2009-02-25

 

ISH 2009

Wie die wertvollen Ressourcen Wasser und Energie im Gebäude nachhaltig und kostensparend genutzt werden können, präsentiert die Industrie auf der ISH, Weltleitmesse für die Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien, vom 10. bis 14. März 2009 in Frakfurt am Main.

2009-02-05

 

Das Bundeswirtschaftsministerium informiert

Die Bundesregierung hat ein Konjunkturpaket mit gezielten Maßnahmen zur Sicherung von Wachstum und Beschäftigung auf den Weg gebracht. Zugleich werden deutliche Impulse für Klimaschutz und Energieeffizienz gesetzt. Davon profitieren alle: Verbraucher sparen Energiekosten, in Handwerk und Baugewerbe werden Arbeitsplätze gesichert und neu geschaffen, das Klima wird geschützt. Über Fördermöglichkeiten und praktische Anwendungen informiert das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) vom 11. bis 17.03.2009.

2008-12-22

 

Grüße zum Jahresende

"Ein turbulentes Jahr geht zu Ende und der Ausblick auf 2009 verspricht weitere spannende Zeiten. Es wird in der Krise vieles heraufbeschworen und die Kritiker in diesem Land haben leider Hochkonjunktur. Es sind daher die Mutigen und Gelassenen gefragt, die mit Eifer und Erfahrung auch im nächsten Jahr für Aufschwung im Abschwung sorgen!", schreibt uns ein guter Bekannter und Insider.

Frohe Weihnachten und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Jahr 2009 wünschen wir allen unseren Kunden, Geschäftspartnern, Mitarbeitern und Freunden. Gerne verbinden wird unsere Grüße mit dem Dank für die bisherige, gute Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dass wir sie auch in Zukunft fortsetzen dürfen.

2008-12-05

 

Explodierende Heizkosten

2008 sind in Deutschland die Heizkosten 2008 regelrecht explodiert. Ein drastischer Preisschub bei den Nebenkosten fürs Wohnen ist die Folge. Laut Institut für Städtebau, Wohnungswirtschaft und Bausparwesen (ifs) steigen die Wohn-Nebenkosten in diesem Jahr um 7,6 Prozent, d.h. so stark wie seit drei Jahren. Eine Ursache liegt im drastischen Preisschub bei Heizöl. Trotzdem verbrauchen die Deutschen immer mehr Energie.
Die Preistreiber bei der so genannten zweiten Miete sind mit deutlichem Abstand die Heizkosten. Die Kosten für Heizöl schnellten um fast ein Drittel nach oben, während Gas neun Prozent mehr kostete als ein Jahr zuvor. Für Strom mussten die Bundesbürger im Durchschnitt knapp sieben Prozent mehr bezahlen. Mieter müssen sich auf deutliche Nachzahlungen für 2008 gefasst machen, erklärte ein Mitarbeiter von ifs. Der zwischenzeitlich schon wieder enorm gefallene Ölpreis hat sich auf die vorstehende Betrachtung noch nicht ausgewirkt.

 

2008-10-30

 

Der Wärmemarkt ist der größte Energieverbraucher

Hochrangige Experten gaben bei den ersten beiden Viessmann Energieforen im Mai und September Antworten auf die Herausforderungen der Energie- und Klimapolitik.
Die Experten warnten insbesondere vor den Auswirkungen ungehemmten Energieverbrauchs. Es besteht dringender Handlungsbedarf, gerade im Wärmeenergiemarkt. Der ist mit einem Anteil von 40% größter Energieverbraucher. Dabei ist der Heizungsbestand völlig überaltert. Nur jede zehnte Anlage entspricht dem Stand der Technik. Mehr als 10 Prozent des gesamten deutschen Energiebedarfs könnte allein durch die Modernisierung des Gebäudebestandes mit heute marktverfügbaren Technologien eingespart werden. Dennoch ist der deutsche Heizungsmarkt im vergangenen Jahr um mehr als ein Viertel eingebrochen und hat damit die politischen Ziele konterkariert. Dies sind Klimaschutz, Versorgungssicherheit, Kostenstabilität, Effizienz sowie ein ausgewogener Energiemix.

2008-09-25

 

Der Deutsche Bundestag hat zugestimmt

Am 6. Juni stimmte der Deutsche Bundestag einem umfangreichen Gesetzespaket zu, das die Bundesregierung im Rahmen ihres integrierten Energie- und Klimaprogramms zur Steigerung der Energieeffizienz und Reduzierung der Kohlendioxid - Emissionen beschlossen hat. Das KWK -Gesetz und das EEG wurden novelliert, um den Anteil der Stromerzeugung aus KWK zu erhöhen, während das Erneuerbare - Energie - Wärme - Gesetz (EEWärmeG) die Wärmeerzeugung durch KWK - Anlagen in Neubauten unterstützt.

2008-08-20

 

Die Energiekosten sind um 55% gestiegen - seit 2002

Das Statistische Bundesamt gab bekannt, dass die Heiz- und Stromkosten sowie die Ausgaben für Sprit von 2002 bis 2006 um rund 28 Prozent gestiegen sind. Bis Juli 2008 erfolgte eine weitere Steigerung um 21 Prozent. Weil der Energieverbrauch unverändert blieb stiegen damit die Energiekosten, rein rechnerisch, seit 2002 um 55,2 Prozent. Für Wohnenergie mussten die Verbraucher 55,7 Prozent mehr ausgeben, für Kraftstoffe 54,4 Prozent.

2008-07-22

 

Die Mineralölwirtschaft entwickelt Bioheizöl

Effiziente Öl-Brennwerttechnik trägt wesentlich zur Reduzierung des Primärenergiebedarfs und zur Senkung der CO2 Emissionen bei. Weitere Einsparpotentiale bietet die Einbindung regenerativer Energien. Schon heute können Ölheizungsbesitzer mit der Solarthermie ihren Beitrag zum Klimaschutz erhöhen und in naher Zukunft zusätzlich mit der Verwendung von Bioheizölen. Dafür sprechen die bisherigen Ergebnisse der gemeinsamen Forschungsaktivitäten von Mineralölwirtschaft und Heizgeräteindustrie zur Entwicklung eines Heizöls mit Biokomponenten - schreibt die Sanitär + Heizungstechnik in ihrer Juli Ausgabe.

 

2008-06-12

 

Die Solarförderung wird geändert

In der Neufassung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist offensichtlich eine weitaus stärkere Absenkung der Solarenergie-Förderung für große Anlagen vorgesehen als ursprünglich geplant. Für Dachanlagen mit einer Leistung von mehr als einem Megawatt werden die Einspeisevergütung um 25 Prozent gekürzt. Die Vergütung wird von heute 44 Cent auf 33 Cent sinken. Betroffen sollen etwa zehn Prozent der Solaranlagen in Deutschland sein, wie wie aus Fachkreisen verlautet. Auf lange Sicht sinkt die Förderung für Solarstrom insgesamt. Bis 2015 wird auch die Förderung für kleinere und mittlere Anlagen schrittweise gesenkt, von bisher 46,75 Cent pro Kilowattstunde auf 24,7 Cent.

2008-04-10

 

Aktuelles vom Öl Weltmarkt

 

Das Rohöl erreichte an der NYMEX eine neue Rekordmarke:112 Dollar pro Barrel. Der Hauptauslöser für den erneuten Anstieg waren negative US-Ölbestandszahlen. Die Flucht aus dem Dollar hält weiter an. An den Ölmärkten zeigt sich derzeit eine gesteigerte Nachfrage nach Diesel und Heizöl. Die Nachfrage bei Benzin ist schwach. Die Unsicherheiten an den Finanzmärkten und die Rezessionssorgen hinsichtlich der US-Wirtschaft bleiben das Thema. Also keine guten Heizöl-Ausssichten. Langfristig wird Heizöl vermutlich noch teurer werden. Kurzfristig ist ebenfalls kein Rückgang der Preise zu erwarten. In Deutschland notieren derzeit durchschnittlich 77 €/100l. Die Ölpreisentwicklung der kommenden Monate wird sehr stark von der Entwicklung der US-Wirtschaft abhängen. Kommt es dort zu einem rezessionsähnlichen Konjunkturrückgang, mag die Möglichkeit vonnachhaltigen Preisrückgängen auf dem Ölweltmarkt steigen. Sonst bleibt es weiter düster.

2008-02-20

 

Blockade trotz lohnender Investitionen

So überschreibt das Fachorgan "Sanitär + Heizungs Technik"  seinen Bericht über das Ergebnis einer repräsentativen Befragung (GfK Studie) von Eigenheimbesitzern. Der Wunsch nach einer Senkung der Heizkosten ist bei Investitionen in eine energiesparende Heizung ausschlaggebend. Dennoch werden alte Heizungen in 80 % der Gebäude so lange weiter genutzt, wie sie funktionieren. Für 70% der Befragten bilden die Investitionskosten das entscheidende Hemmnis - so der Bericht in Auszügen. 
  

2008-01-15

 

Gesetz zur Förderung der Kraft - Wärme - Kopplung (KWK)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie hat nun einen Referentenentwurf zur Novelle des KWK - Gesetzes vorgelegt. Vorgesehen ist dort u.a., jetzt auch KWK - Strom zur Eigenversorgung zu fördern. Die KWK - Einspeiseverpflichtung soll gegenüber derjenigen des Erneuerbare - Energien - Gesetz gleichgestellt werden. Die Belastungsbegrenzung bleibt unberührt.

 

2007-12-31

 

Auf ein gutes 2008

Die Geschäftsleitung und alle Mitarbeiter bedanken sich für die vielen guten Wüsche zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr. Möge es uns allen Glück und Gesundheit bringen und Zufriedenheit erfahren lassen mit uns und allem, was uns Tag täglich widerfährt. In diesem Sinne dankt die Geschäftsleitung auch allen Lieferanten und Kunden ganz besonders für die gute und erfolgreiche Zusammenarbeit und freut sich, diese auch im Jahr 2008 fortsetzen zu dürfen.

 

2007-10-05

 

Holzverbrennung umweltfreundlich?

Jetzt ist wieder die Zeit, zu der Holz- und Kohleöfen in Bau- und Fachmärkten in vielen Prospekten und Anzeigen angepriesen werden. Doch wird durch das Verbrennen des nachwachsenden Rohstoffs Holz wirklich ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz geleistet? Beim Heizen mit Holz wird nämlich nur die Menge an Kohlendioxid frei, die von den Bäumen während ihres Wachstums gespeichert worden sind, so das Argument.

Aber: Die Feinstaubmengen dieser Anlagen liegen aufgrund des höheren Mineralstoffgehalts des Holzes im Vergleich zu Öl und Gas deutlich höher. 70 % des gesamten Feinstaubaufkommens entweicht aus Holz- und Kohleöfen.

Im Zuge der laufenden Novellierung der 1. BImSCHV will man in Zukunft auch kleinere Anlagen (bis hinunter zu einer Nennleistung von 4 kW) in die Überwachungspflicht übernehmen. Die Emissionsgrenzwerte für Kohlendioxid und Staub werden herabgesetzt und Brennholz darf künftig nicht mehr als 25 % Feuchtigkeit enthalten. Ein Wert, der durch Spalten und Aufsetzen im Wald nicht zu erreichen ist. Brennholz müsste daher künftig energieintensiv getrocknet werden, was dessen Ökobilanz nachhaltig trüben würde.

 

2007-07-19

 

Mieterbericht belegt Nebenkostenanstieg

 

Seit 2002 sind für die rund 50 Millionen Mieter in Deutschland die Kosten für Heizung und Warmwasser um mehr als 30 % gestiegen. Dies geht aus dem "Wohngeld- und Mietenbericht 2006" der Bundesregierung hervor. Für diesen Kostensprung seien die weltweit gestiegenen Öl- und Gaspreise verantwortlich. Bis 2006 hätten sich die warmen Betriebskosten monatlich im Schnitt von etwa 0,81 Euro auf 1,07 Euro je qm erhöht. Bei einer 70-qm-Wohnung bedeutet das einen Anstieg um rund 18 Euro auf 75 Euro.

Die Mieten selbst haben sich en den vergangenen vier Jahren dem Bericht zufolge moderat entwickelt. In ihrer jährlichen Entwicklung bewegten sie sich deutlich unterhalb der allgemeinen Teuerungsrate. Der Mieterbund forderte die Regierung auf, das Wohngeld um mindestens 15 % zu erhöhen, um Mieter mit geringem Einkommen zu entlasten.

 

2007-05-29

 

Nachfrage nach Heiztechnik gedrosselt

 

Die Erhöhung der Mehrwertsteuer und der milder haben den Heizungsmarkt merklich abgekühlt. Im ersten Quartal 2007 sei der deutsche Heizungsmarkt gemessen an der Zahl der verkauften Geräte um etwa 15 Prozent zurück gegangen, berichtete der Hersteller Vaillant. Vaillant geht davon aus, dass viele Hausbesitzer wegen der Mehrwertsteuererhöhung eine Heizungserneuerung vorgezogen haben. Der Heizungsmarkt sei 2006 gegen den langjährigen Trend um fast 5 % auf 770.000 Geräte gewachsen.

 

 

2007-04-04

 

Trend in Richtung Gasheizung setzt sich fort

Laut einer aktuellen Statistik des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW), setzt sich der Trend in Richtung Gasheizung fort. In 48 % der Wohnungen in Deutschland wurde 2006 Gas als Heizenergie genutzt. Dies ist ein Zuwachs von 0,4 % gegegenüber dem Vorhar. Der Anteil der Ölheizungen ging weiter zurück. Er verringerte sich um 0,3 % auf 30,7 %. In jeder achten Wohnung wirkte Fernwärme. Das sind 12,5 %. Der Anteil von Stromheizungen blieb bei 5,8 %, bei Kohleöfen sank er von 3,1 % auf 3 %.

 

 

2007-01-20

 

Heizöl wird umweltfreundlicher, aber auch teurer

 

Spätestens ab 2009 müssen Verbraucher mit einem Aufschlag von 1,5 Cent pro Liter rechnen. Grund ist die flächendeckende Einführung einer teureren, schwefelarmen Sorte, welche die Mineralölwirtschaft und die Bundesregierung diesen Monat vereinbarten. Diese Vereinbarung soll dazu beitragen, dass möglichst viele deutschen Ölheizungen schnell auf die moderne Brennwerttechnik umgestellt werden. Im Vergleich zu alten Heizkesseln benötigen die modernen Anlagen bis zu 30 Prozent weniger Öl.

Bei der Verbrennung des schwefelarmen Heizöls wird auch weniger Feinstaub frei. Es soll ab 2008 flächendeckend angeboten werden. Auf herkömmliches Heizöl soll ab 2009 ein Aufschlag von 1,5 Cent je Liter fällig werden als Ansporn für den Bezug der umweltfreundlicheren Variante. Dies gleicht in etwa den höheren Herstellungspreis für die schwefelarme Sorte aus.

 

 

2006-12-24

Zum Ende eines weiteren erfolgreichen Jahres danken wir allen unseren Kunden, Geschäftsfreunden und Mitarbeitern für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Ihnen allen wünschen wir gesegnete Weihnachten und freuen uns auf ein gutes und ebenso erfolgreiches Jahr 2007.

 

 

2006-10-17

 

Energiekosten stiegen enorm

 

Die Deutschen haben im Jahr 2005 europaweit mit am meisten für Erdgas und Strom ausgegeben. Das geht aus dem Statistischen Jahrbuch 2006 hervor.

Insgesamt haben die deutschen Privathaushalte in 2005 mehr als 98 Milliarden Euro für Energie und Kraftstoffe ausgegeben. Das entspricht 7,4 Prozent der Gesamtausgaben privater Haushalte. Auch für leichtes Heizöl mussten die Verbraucher in Deutschland erheblich mehr zahlen: Die Preise stiegen zwischen Januar 2004 und August 2006 um 77 Prozent. Im Zeitraum 1991 bis 2005 sind die Energieausgaben der Privathaushalte um 59 Prozent angewachsen. Das verfügbare Einkommen stieg aber nur um 46 Prozent.

Quelle: AP 

 

2006-09-19

 

Heizungssuche

 

Es wird wieder früher dunkel. Die Nächte kälter und mit dem 15. September steht jener Termin ins Haus, zu dem Wohnungsvermieter die Heizungsanlagen in Betrieben nehmen. Damit zieht zumindest vordergründig jene Routine ein, die man als Selbstheizer oder Beheizter seit Jahren gewohnt ist. Winter für Winter werden die vor langer Zeit installierten Wärmeerzeuger angeworfen, ohne dass man sich über deren Effizienz größer Gedanken macht. Doch im Zuge steigender Energiepreise wird diese Normalität immer häufiger hinterfragt. 

Es werden lange Diskussionen darüber geführt, mit welcher Technik und welchem Brennstoff man künftig am besten fährt, wobei als Kriterium für die anstehende Entscheidung meist der finanzielle Aufwand steht, der mit dem Heizen und dem Erzeugen von Duschwasser verbunden ist. Hier die richtige Antwort zu finden ist nicht einfach, da niedrige Betriebskosten (etwa bei deinem Holzpelletkessel oder einer Wärmepumpe) mit vergleichsweise hohen Investitionskosten verbunden sind, während geringe Anlagekosten mit hohen Brennstoffkosten korrelieren. 

Fest steht, die alles leistende Wunderheizung gibt es nicht und wird es auch nie geben. So darf man sich etwa von der solaren Unterstützung der Heizungsanlage mittels Kollektoren keine üppigen Deckungsbeiträge erwarten. Dafür liegen profane Erkenntnisse auf der Hand: Durch den Tausch eines alten Öl- oder Gaskessels gegen eine moderne Anlage lassen sich auf jeden Fall die Heizkosten rasch senken - und das auch bei weiter (moderat) steigenden Brennstoffkosten.

ungekürzt  aus FAZ vom 12.9.06

 

2006-08-21

 

Energielieferant Sonne

In unseren Breiten liefert die Sonne mehr als genug Energie, rund 80-mal mehr, als wir benötigen. In Süddeutschland sind das rd. 1.100 Kilowattstunden pro Quadratmeter. In Norddeutschland ist es etwas weniger. Leider erfordert es immer noch einen hohen, technischen Aufwand, die Sonnenkraft für die Energieversorgung zu nutzen. Mit den entsprechenden finanziellen Investitionen verhält es sich ähnlich. Es ist unbestritten: nicht alles, was technisch machbar und ökologisch sinnvoll, ist auch wirtschaftlich. Das gilt heute. Weiter steigende Energiepreise können das Bild aber schnell ändern. Das Rechenexempel muss daher strikt im Auge behalten werden.

Wer thermische Solaranlagen installieren will, kann bundesweit auf Zuschüsse rechnen. Pro Quadratmeter Kollektorenfläche stehen bei kleineren Anlagen 84,- Euro Zuschuss in Aussicht. Bei größeren Anlagen, die auch die Heizung unterstützen, beträgt der Zuschuss 108,- Euro/qm. Dabei ist aber unbedingt zu beachten, dass die Fördermittel nur dann gewährt werden, wenn mit dem Bau der Anlage erst   n a c h   der verbindlichen Zusage begonnen wird. Daher: Fördermittel frühzeitig beantragen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (www.bafa.de).

Die KfW Förderbank vergibt zinsverbilligte Darlehen an Hausbesitzer, die thermische Solaranlagen installieren wollen. Darlehen gibt es bis zu 50.000, - Euro pro Anlage.

Besitzer von sog. Fotovoltaikanalagen erhalten garantierte Einspeisevergütungen für Solarstrom. Für Anlagen, die bis 2006 ans Netz angeschlossen wurden, gibt es 51,80 Cent pro Kilowattstunde. Bei Anlagen, die danach ans Netz gehen, wird die Mindestvergütung i jedem späteren Jahr um fünf Prozent reduziert. Das Erneuerbare Energien Gesetz garantiert diese Mindestvergütungen für 20 Jahre. Weiter Infos gibt es auch unter www.kfw.de.

 

 

2006-05-08

 

Deutsche Heizungsindustrie setzt auf Energieeffiezienz und erneuerbare Energien

Die deutsche Heizungsindustrie wird künftig stärker dazu beitragen, die Energieeffizienz in Gebäuden zu erhöhen und den Einsatz erneuerbarer Energien auszubauen. 

Im Jahr 2005 nutzten lediglich acht Prozent der neuen Heizungsanlagen in Deutschland erneuerbare Energien wie Sonnenwärme, Erdwärme oder Holzpellets. Die im Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) organisierten Unternehmen wollen diesen Anteil bis 2015 auf 80 Prozent erhöhen. Damit wird es 2015 in Deutschland über 600.000 neue Anlagen geben, die mit erneuerbaren Energien arbeiten. Der BDH engagiert sich außerdem für eine verstärkte Nutzung von Bio-ölen und Biogas. 

Durch eine verbesserte Energieeffizienz und den intensiveren Einsatz erneuerbarer Energien soll die Abhängigkeit Deutschlands von Energieimporten gesenkt werden. Außerdem will der BDH die internationale Wettbewerbsposition der Heizungsindustrie ausbauen. 

 

2006-04-24

 

Harter Winter trieb Heizkosten in die Höhe

Der harte Winter und die hohen Ölpreise dürften nach Ansicht eines Energieexperten bei den Bundesbürgern kräftig zu Buche schlagen. Der Geschäftsführer des Bundesverbandes Wärmedämm-Verbundsysteme sagte in Stuttgart, eine Öl-beheizte 90 qm-Wohnung dürfte in der Wintersaison mit 300,- Euro mehr als normal zu Buche schlagen. Insgesamt verursachte der strenge Winter 2005/2006 rund 35 % höhere Heizkosten als der Winter zuvor.

 

 

2006-03-17

 

Gabriel gibt Förderung für alternative Heizanlagen frei

Der Einbau alternativer Heizanlagen wie Biomasse-Kessel und Solarkollektoren wird vom Bund wieder gefördert, für den Einzelnen jedoch um 20 % geringer als bisher. Noch vor In Kraft treten des Bundesetats 2006 dürfe das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle in Kürze wieder Förderzusagen nach dem Marktanreizprogramm geben, teilte das Bundesumweltministerium mit.

Wegen der hohen Antragszahl sei das Programm bereits im Oktober 2005 ausgeschöpft gewesen und könne nur mit geringeren Fördersätzen wieder gestartet werden. Mit der Unterstützung würden private Investitionen von etwa einer Milliarde Euro angeschoben. Das Marktanreizprogramm wird aus Mitteln der ökologischen Steuerreform finanziert. Förderzusagen des BAFA würden in der Reihenfolge des Antragseingangs erteilt. Förderbeispiele:

Solarkollektoren (typische Größe: 6 qm) wurden bisher mit 105,- Euro je qm unterstützt, künftig sollen es 84,- Euro sein. Holzpellet-Kessel wurden mit 1.700,- Euro je Anlage gefördert, künftig mit 1.360,- Euro.

 

 

2006-02-28

 

Erneuerbare Energien weiter im Aufschwung 

Die Erneuerbaren Energien sind weiter auf Wachstumskurs. Dies belegen aktuelle Zahlen , die das Bundesumweltministerium und die Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik auf der Jahreskonferenz Berlin vorstellten. Im Jahr 2005 deckten demnach Erneuerbare Energien 4,6% des Primärenergie- verbrauchs, gegenüber 4,0% im Vorjahr. Das für 2010 geplante Ziel eines 4,2-Prozent-Anteils wurde damit bereits überschritten. 

Bei der Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energien deckt die gesamte Biomasse mit rd. 94 % der Energiebereitstellung ab. Der Beitrag der Solarthermie stieg gegenüber dem Vorjahr weiter an, 2005 wurden knapp 1 Mio. Quadratmeter Kollektorfläche installiert. Von entscheidender Bedeutung dafür ist nach wie vor das Marktanreizprogramm der Bundesregierung. Der Anteil der Erneuerbaren am gesamten Wärmemarkt beträgt 5,4 Prozent. 

 

 

 

2006-01-30

 

Gas und Heizöl gleichauf

Bei der Art der Heizungen in deutschen Haushalten führen Gas und Heizöl mit beachtlichem Abstand die üblicherweise genutzten Wärmequellen an. Wie TdWI 05/06 verlauten lässt, liegen dabei Gas und Heizöl gleichauf.

Im Einzelnen zeigt sich die Verteilung wie folgt in %:

39,8 % Gas

39,4 % Heizöl

16,6 % Kamin, Kachelofen

13,2 & Fernheizung

12,0 % Fußbodenheizung

 5,8 % Strom

 2,8 % Kohle

 1,2 % Solarenergie

 1,3 % gesamt, andere Alternativen

Mehrfachnennungen waren dabei möglich. 

 

 

 

2005-12-31

 

Auf ein gutes 2006

Die Geschäftsleitung des Unternehmens und alle Mitarbeiter bedanken sich für die vielen guten Wüsche zum Weihnachtsfest und zum neuen Jahr 2006. Möge es uns allen Glück und Gesundheit bringen und Zufriedenheit erfahren lassen mit uns und allem, was uns Tag täglich widerfährt. In diesem Sinne dankt die Geschäftsleitung darüber hinaus auch allen Lieferanten und Kunden ganz besonders für ein erneutes Jahr guter und erfolgreicher Zusammenarbeit und freut sich, dies auch im wachsenden Kreis stets wohlgesonnener Mitstreiter gemeinsamer Interessen fortsetzen zu dürfen. 

 

2005-11-25

Heizenergie sparen – aber richtig! 

75 Prozent des Energieverbrauchs privater Haushalte entfallen auf die Heizung. Der Einbau einer neuen, energieeffizenteren Heizung allein ist jedoch nicht die Lösung. Denn was nutzt eine neue Heizanlage, wenn bis zu drei Viertel der Energie wieder durch die Wände entschwindet? Tatsächlich entsteht aufgrund des hohen Flächenanteils so viel Wärmeverlust durch ungedämmte Außenwände.

Vergleicht man den Energieverbrauch verschieden gut gedämmter Einfamilienhäuser, wird der Einfluss der Wärmedämmung auf die Energiebilanz deutlich: Ein 100 Quadratmeter großes ungedämmtes Einfamilienhaus Baujahr 1960 verbraucht pro Jahr ca. 3700 Liter Heizöl. Ein nach der Wärmeschutzverordnung 1982/84 gebautes gleich großes Haus braucht noch ca. 1500 Liter, ein nach der Wärmeschutzverordnung 1995 etwa 1000 Liter und ein nach dem aktuellen Stand der Technik errichtetes Niedrigenergiehaus benötigt nur noch etwa 500 bis 700 Liter Heizöl – oder die vergleichbare Menge Erdgas. (Quelle: Umweltlexikon) 

Eine optimale Dämmung trägt wesentlich dazu bei, den Energieverbrauch zu senken. Wer in die Wärmedämmung seines Hauses investiert, spart außerdem Betriebskosten und gewinnt ein gesünderes Raumklima – vorausgesetzt Planer und Handwerker machen es richtig. 

 

2005-10-29

Brennholz-Markt boomt

Nach Öl und Gas wird jetzt auch Holz teurer. Bis zu 40 Euro pro Festmeter werde für Buche bezahlt. Wer sich vom Forstamt einen Holzleseschein holt, die Scheite selbst zurechtschneidet und abtransportiert, bekommt es wesentlich billiger. Wegen der Konkurrenz der privaten Holzkunden zahle die Palettenindustrie für Buchenholz inzwischen 28 Euro pro Festmeter, drei Euro mehr als bisher. 

Lange galt der heimische Rohstoff zum Heizen als rückständig, zu teuer und allenfalls als romantisch, auf keinen Fall aber als gleichwertige Alternative zu Öl und Gas. Moderne Heizanlagen und der unaufhörlich steigende Ölpreis machen aber nun zu so genannten Pellets gepresstes Sägemehl und klein gehackte Holzabfälle wirtschaftlich interessant. Nach einer Studie der "Deutsche Bank Research" waren diese Pellets schon vor dem jüngsten Öl-Preisschub durch den Hurrikan "Katrina" als Heizmaterial günstiger als Heizöl.

Vorerst ist die Holzverbrennung vor allem Abfallverwertung: Das so genannte Schwachholz, das beim Holzeinschlag im Wald anfällt, wollte bisher keiner haben. Dünne Stämme und Äste blieben meist liegen. Pellets werden aus Sägemehl gepresst, das ohnehin anfällt. Denkbar ist für die Forstleute aber auch, künftig eigens schnell wachsendes Brennholz anzubauen.  

 

2005-09-30

6,8 Milliarden Euro Mehrkosten für Privathaushalte

Die stark gestiegenen Preise für Benzin, Diesel, Erdgas und leichtes Heizöl dürften die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2005 mit etwa 6,8 Milliarden Euro zusätzlich belasten, schätzt das Statistische Bundesamt im Rahmen seiner Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen.

Das bedeutet rechnerisch, dass jeder Privathaushalt dieses Jahr 176 Euro mehr zu zahlen hätte als im Vorjahr.

Die Mehrkosten entfallen zu 2,5 Milliarden Euro auf das Heizöl, 1,3 Milliarden Euro auf Erdgas und zu etwa 3 Milliarden Euro auf Kraftstoffe. Mit insgesamt 6,8 Milliarden Euro fällt die Mehrbelastung der privaten Haushalte sehr viel stärker aus als im Vorjahr. Die Schätzung des Statistischen Bundesamtes nimmt für die restlichen Monate dieses Jahres eine vergleichbare Preisänderung gegenüber den ersten acht Monaten an. So ergäbe sich ein jahresdurchschnittlicher Preisanstieg von knapp 8 % für Benzin, 14,6% für Diesel, 9,1% für Erdgas und von 34,1% für leichtes Heizöl.

Die Schätzung der Ausgaben berücksichtigt bereits mögliche Einsparungen und eine verringerte Nachfrage der Haushalte in Folge der gestiegenen Preise.

2005-08-31

Hurrikanschäden treffen US-Versorgung schwer;

Deutsche Autofahrer und Heizölkunden laufen den Preisen hinterher: Der Preis für einen Liter Super hält sich energisch über der 1,30-Euro-Marke und für den Liter Heizöl müssen Hausbesitzer gut und gern 60 Cent berappen. Deswegen haben sich auch viele beim Bestellen von Heizöl zurück gehalten. Per Ende Juli waren die Tanks bei den deutschen Privathaushalten durchschnittlich nur zu 47 Prozent gefüllt — ein historisch niedriger Stand. Wollen die Verbraucher auch nur in die Nähe des langjährigen Ende-September-Durchschnitts von zirka 60 Prozent kommen, würden in Deutschland rund 3,2 Millionen Tonnen Heizöl zusätzlich nachgefragt, errechnete die französische Großbank Société Générale.

Der Heizölpreis dürfte daher in Deutschland eher steigen als fallen. Bereits von Januar bis Juli kletterte der Preis je Liter von 42,6 auf 56,2 Cent, mittlerweile hat er die 60-Cent-Marke genommen. Die Marktexperten können sich bis Oktober einen weiteren Sprung um zumindest zehn Prozent vorstellen.

2005-07-29

Hitliste nachhaltiger Produkte: 
Gas-Brennwertkessel gehört zu den EcoTopTen 

Unter www.ecotopten.de ist seit März dieses Jahres ein Internetportal online, das gezielt über nachhaltige und zukunftsfähige Produkte für den Massenmarkt informiert. Bei den empfohlenen Produkten handelt es um eine von Wissenschaftlern erarbeitete Auswahl, die aus Umweltsicht einen Spitzenplatz einnimmt und darüber hinaus ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis aufweist. Mit diesem Projekt, das unter anderem vom Freiburger Öko-Institut sowie den Bundesministerien für Bildung und Forschung beziehungsweise dem für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft getragen wird, will man dem Informationsbedürfnis einer zunehmenden Zahl von Verbrauchern gerecht werden, die wissen wollen, woher die Produkte ihres täglichen Gebrauchs stammen und ob bei deren Herstellung auch die Menschenrechte sowie Bestimmungen des Umwelt- und Tierschutzes beachtet wurden. 

In der Rubrik „Wohnen“ finden sich unter den Produktempfehlungen unter anderem auch Gas-Brennwertheizungen. Diese Technologie macht auch die im Wasserdampf der Heizungsabgase enthaltene Wärme nutzbar und erlaubt nach Angaben der ASUE Arbeitsgemeinschaft für sparsamen und umweltfreundlichen Energieverbrauch e. V. deutliche Energieeinsparungen, die im Vergleich zu älteren Heizsystemen mehr als 30 Prozent betragen können. Die Empfehlung für Gas-Brennwertanlagen begründet www.ecotopten.de damit, dass 

Quelle: ASUE

 

2005-06-29

Hohe Energieverluste sind vermeidbar

Im Rahmen des von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) geförderten Forschungs- und Qualifizierungsprojekts OPTIMUS befassten sich Experten mit der Optimierung von Heizungsanlagen im Bestand.

Für die Studie wurden 92 Referenzobjekten auf dem Bestand ausgewählt. Bei einem Teil dieser Gebäude wurde – nach einer ersten Heizperiode, in der eine Verbrauchsmessung durchgeführt wurde - eine Optimierung der Heizungsanlage durchgeführt. Nach einer weiteren Verbrauchsmessung wurden die Messergebnisse miteinander verglichen.

Wissenschaftler der Forschungsgruppe Praxisnahe Berufsbildung (FPB) der Universität Bremen kamen zu dem Ergebnis, dass 80 Prozent der Heizungsanlagen Energiefresser sind. Das Bremer Team um Manfred Hoppe und Werner Müller stellte in seiner dreijährigen Arbeit fest, dass die vorhandenen Heizungsanlagen in den meisten Fällen deutlich sparsamer arbeiten könnten, wenn die verschiedenen Anlagenkomponenten besser aufeinander abgestimmt und eingestellt würden.
Die Einsparungen sind gerade bei neueren Gebäuden oder solchen, die bereits energetisch saniert wurden, besonders hoch. "Das liegt daran, dass bei energetisch guten Gebäudehüllen die Anlagen häufig ein relativ großes Überangebot an Wärme und damit ein erhebliches Verschwendungspotenzial erzeugen", so Müller. Erst wenn die Heizungsanlagen genau auf den Wärmebedarf abgestimmt sind, werden mögliche Einsparungen in vollem Umfang erreicht.

 

2005-05-09

Unnötiger Energieverbrauch und Strömungsgeräusche bei Heizkörpern ?
Heizkörper müssen „abgeglichen“ werden

Moderne Heizungsanlagen, wie etwa Erdgas-Brennwertheizungen, können Wirkungsgrade von rund 100 Prozent erreichen. Eine effiziente Gebäudebeheizung setzt jedoch auch voraus, dass die anschließende Wärmeverteilung im Gebäude ebenfalls optimal erfolgt.

Eine entscheidende Voraussetzung hierfür ist der so genannte „hydraulische Abgleich“ der Heizkörper durch den Installateur. Dieser Abgleich ist besonders in Mehrfamilienhäusern zu empfehlen. Er soll gewährleisten, dass jeder Heizkörper innerhalb des Systems mit der tatsächlich benötigten Wärmemenge versorgt wird (über den entsprechenden Heizwasserstrom). Ohne hydraulischen Abgleich kann der Betrieb der Anlage gravierend beeinträchtigt werden: Die Heizkörper mit dem geringsten Abstand zum Kessel beziehungsweise zur Pumpe werden überversorgt; die am weitesten entfernten Heizkörper dagegen unterversorgt, da hier zu wenig Heizwasser ankommt.

Ein fehlender hydraulischer Abgleich kann gravierende und ärgerliche Folgen – für Mieter wie Vermieter – haben:

- ungleichmäßige Wärmeabgabe, schlechtere Regelbarkeit der Heizkörper über Thermostatventile

- lästige Strömungsgeräusche (durch hohe Pumpenleistung)

- höherer Energieverbrauch, dadurch höhere Heizkosten

- zu hohe Pumpenleistung, dadurch erhöhter Stromverbrauch.

Zudem kann bei zentralen Heizungssystemen ohne hydraulischen Abgleich das Heizkosten-Messsystem nicht ordnungsgemäß arbeiten: Verdunster und auch elektronische Heizkostenverteiler sind Verhältnismesser; die einheitliche Verhältnisgrundlage ist aber nicht gewährleistet. 

Quelle: ASUE

 

 

2005-04-30

Feinstaubdiskussion nicht nur wegen Diesel-PKWs 

Auch bei der Erzeugung von Heiz- oder Kühlenergie werden Feinstäube in nicht unerheblicher Menge erzeugt. Die Betreiber von Energieumwandlungsstationen erhalten immer mehr Auflagen, die sie kaum noch erfüllen können, da der Betrieb dieser Technik nicht ihr Hauptgeschäftsfeld ist.

Und genau da liegt einer der Vorteile für den Immobilieneigentümer: Sourcen Sie die Heizung und Klimaanlage aus. 

 

2005-03-29

6. Berliner Energietage 2005 

Vom 2. bis 4. Mai 2005 bieten die Berliner Energietage zum sechsten Mal in Folge ein vielseitiges Programm rund um das Thema Energieeffizienz. Mehr als 30 verschiedene Foren und Workshops geben Gelegenheit zum fachlichen Austausch zu den Themen „Politische Rahmenbedingungen“, „Wohnungswirtschaft“, „Energietechnik“ und „Energiemanagement“. Ein begleitendes Angebot ist die Fachmesse „Energie-ImpulsE“, hier präsentieren sich Unternehmen mit innovativen Produkten und Dienstleistungen zum Thema Energie. 

 

2005-02-17
ENERCERT: EU-Konferenz zum Gebäudeenergiepass 
Internationale Konferenz will EU-weite Harmonisierung von Energiepässen fördern

Die EU-Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden verpflichtet die Mitgliedsländer zur Einführung von Gebäudeenergiepässen bis Anfang 2006. Diese Pässe geben Auskunft über den energetischen Zustand eines Gebäudes und schaffen somit Transparenz für Mieter und Eigentümer. Dadurch entstehen Anreize für energetische Modernisierungsmaßnahmen, die die Energieeffizienz im Gebäudebereich verbessern und Arbeitsplätze schaffen. Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) unterstützt diesen Prozess durch die Ausrichtung der internationalen Konferenz ENERCERT, die am 15. und 16. März 2005 in Frankfurt am Main stattfindet. Das Ziel der Konferenz ist die europaweite Förderung und Harmonisierung der Einführung von Gebäudeenergiepässen. 

Auf der ENERCERT werden Vertreter der wichtigsten Marktakteure zentrale Fragen der Einführung von Gebäudeenergiepässen in den jeweiligen Märkten diskutieren: Welche Rahmenbedingungen müssen die Marktakteure für eine reibungslose Einführung der Gebäudeenergiepässe schaffen? Oder: Wie kann ausreichend Fachpersonal für die Ausstellung der Pässe qualifiziert werden? Zusammen mit den Energieagenturen aus Österreich, Dänemark und Slovenien, die als Mitveranstalter an der Konferenz beteiligt sind, wird die dena Umsetzungsbeispiele präsentieren und zur Diskussion stellen. Workshops, in denen kleinere Gruppen Lösungsmodelle zu spezielleren Fragestellungen erarbeiten, ergänzen das Programm. Die Plenarteile der Konferenz werden im Internet übertragen. Die dena erwartet bis zu 350 internationale Teilnehmer aus Behörden und diversen Industrie- und Wirtschaftszweigen. 

Die ENERCERT findet parallel zur ISH, der weltweit wichtigsten Fachmesse für Gebäude- und Energietechnik (15. bis 19. März), statt. Viele Referenten und Teilnehmer der Konferenz vertreten Unternehmen und Institutionen, die auch auf der ISH präsent sind. Somit ergibt sich die Möglichkeit, im Anschluss an die Konferenz die Messe zu nutzen, um Diskussionen und Kontakte zu vertiefen. Die ENERCERT-Konferenz wird von der Europäischen Kommission unterstützt. 

Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)

 

 

2005-01-14

Sind Pellets-Heizungen rentabel?

Pellets - das sind die kleinen, gepressten "Würstchen" aus Holzabfällen. Eigentlich eine saubere Sache, um nachwachsende Rohstoffe zu verheizen. Aber ist diese Art der Heizung auch rentabel?

Pellets werden in Säcken oder lose angeliefert. Sie werden in hierfür eigens konzipierten Tanks gelagert, aus denen die Heizungen die jeweils benötigte Menge ansaugen, ähnlich dem Öl bei der Ölheizung. Pellets sind klimafreundlich. Das bei ihrer Verbrennung entstehende Kohlendioxid wird von nachwachsenden Bäumen und Sträuchern aufgenommen und in Sauerstoff umgewandelt.

Pelletsheizungen sind aber leider nicht billig. In der Anschaffung ist die Heizung etwa eineinhalbmal so teuer wie ein Ölkessel, und das trotz derzeitiger, staatlicher Zuschüsse von ca. 1.700 Euro. Zwar sind Pellets vergleichsweise günstiger als Öl. So kostete im Januar 2004 eine mit Pellets erzeugte Kilowattstunde Energie 3,49 Cent. Dahingegen musste man 4,27 Cent aufbringen, wollte man mit Heizöl eine Kilowattstunde Energie erzeugen. Diese Werte unterstellt, dauert es rund 15 Jahre, bis die Anschaffungskosten ausgeglichen sind. Nach 15 Jahren sind aber Heizkesselanlagen üblicherweise abgeschrieben und entsprechen nicht mehr dem technischen Stand, sind also sinnvoller Weise auszutauschen. Sind Pellets-Heizungen also wirklich rentabel?

 

 

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